Nasz portal stosuje pliki cookies w celach świadczenia Państwu usług na najwyższym poziomie oraz w celach statystycznych. Konfigurację obsługi plików cookies możecie Państwo znaleźć w ustawieniach swojej przeglądarki.
Informationszentrum        tel:  +48 52 340 45 50  e-mailfacebooktwitterfoursquareinstagram

Bei einem Aufenthalt in Bromberg lohnt es sich, die lokalen Spezialitäten zu kosten. Mit Sicherheit findet hier jeder etwas für sich: Pralinen, Gänsefleisch, vor Ort gebrautes Bier oder auch Kartoffelbrot…



Süße Geschichte
Die Vorliebe der Stadtbewohner für Süßigkeiten begann bereits vor dem Ersten Weltkrieg. Im Stadtzentrum wurden immer wieder neue, elegante und von Familien geführte Konditoreien und -bäckereien eröffnet, die leckere und immer frische Schnecken mit Glasur, Windbeutel oder auch Grießpudding servierten. Zu Hause genoss man den Geschmack der Schokolade aus der Zucker- und Schokoladenfabrik „Lukullus” oder auch aus der Produktion der Brüder Tysler (beide Betriebe wurden nach dem Zweiten Weltkrieg verstaatlicht, konsolidiert und in „Jutrzenka“ umbenannt; diesen Namen führt die Fabrik bis heute).
Nach frischen und leckeren Schnecken fragen Sie am besten am frühen Morgen in der Bäckerei von Katarzyna Erdmann in der Długa-Str. 2 (über 50 Jahre Tradition und ein Backofen aus der Zeit des Ersten Weltkriegs!) sowie in der Bäckerei der Familie Bigoński in der Gdańska-Str. 87, die 1924 gegründet wurde. Die Inneneinrichtung stammt aus der Zwischenkriegszeit. In der Verzierung ist das Wappen der Bäcker zu sehen: zwei Greifen, die eine Brezel halten.



Haben Sie das gewusst?
Beim Thema Süßigkeiten darf man das Bromberger Eis nicht außer Acht lassen. Seit Jahren empfehlen befragte Stadtbewohner beinahe einstimmig die Eisdiele Café Primo (Gdańska-Str. 18 – in der engen Gasse, die zum Kasimir-der-Große-Park führt) und insbesondere das Eis mit Bromberger Geschmack.


Pralinen und Kuchen von Sowa
Die seit 1946 bestehende Familienkonditorei „Adam Sowa” wurde zu einem der Punkte auf dem „süßen“ Stadtplan Brombergs, der von Touristen am häufigsten besucht wird. Dies verdankt sie den handgemachten Pralinen, die für ihren einzigartigen Geschmack bekannt sind. Ihr Geheimnis steckt in der dünnen Schokoladenschicht und der aromatischen, flüssigen Füllung. Die Stadtbewohner zieht es auch wegen der Kuchen und Torten hierher. Ein Meister in der Herstellung dieser Kuchen und Torten war Feliks Sowa, der Gründer der Firma. 1962 konzipierte er für die Konditorei die erste repräsentative Schokoladentorte. Der Biskuitteig, gefüllt mit Marmelade und vollständig mit Schokolade übergossen, erfreute sich einer enormen Beliebtheit. In der Konditorei in der Mostowa-Str. 5 kann man sich bei einer Tasse Kaffee, die als „Sowa Caffè“ geröstet wird, Reproduktionen alter Bilder aus der Motivreihe „Bromberg vor 100 Jahren“ ansehen. 



Brot aus... Kartoffeln

Roggen-Kartoffel-Brot ist eines der ältesten Rezepte aus der Gegend um Bromberg. In alten Zeiten wurde Brot aus Mehl gebacken, das auf dem eigenen Hof gemahlen oder auch beim Müller gekauft wurde. Mehl war jedoch ziemlich teuer. In der Kost der Einwohner der Region überwogen die billigen und allgemein zugänglichen Kartoffeln. Schlaue Hausfrauen merkten schnell, dass, wenn man dem Brotteig gekochte Kartoffeln hinzufügt, die Anzahl der Laibe steigt und der Geschmack des Brotes besser wird. Zusätzlich bleibt das Brot auch länger frisch. Heute ist die Bäckerei Murmiłło der einzige Betrieb, der diese alte Tradition pflegt. Roggenbrot mit Kartoffeln hat eine knusprige, goldbraune Kruste und eine weiche Krume, die nach gebratenen Kartoffeln riecht und schmeckt. Die Zubereitungszeit liegt bei ganzen 22 Stunden und die Backzeit bei 1,5 Stunden. Dank seinen einzigartigen Eigenschaften und seiner langen Tradition wurde dieses Brot in die Liste der traditionellen Produkte aufgenommen, die vom Ministerium für Landwirtschaft und Entwicklung ländlicher Gebiete geführt wird. Erhältlich ist es im Fleischwarengeschäft J.M. Spychalscy (Batorego-Str. 6) (es lohnt sich bei dieser Gelegenheit, einen der dort angebotenen köstlichen Schinken, die nach traditionellem Verfahren zubereitet werden, zu kosten), in der Bäckerei Murmiłło (Sienkiewicza-Str. 60) und im Konditorei-Café Zimmer Caffe Cukiernia & Kawiarnia (Gdańska-Str. 7).


Haben Sie das gewusst?
Das Backrezept für Kartoffelbrot wurde anfangs mündlich überliefert. In der Schriftform erschien es zum ersten Mal 1831 in „Nauka dla włościan” (Lehre für Ackersleute) und später 1915 in „Nauka gotowania do użytku Ludu polskiego” (Kochschule zum Gebrauch des polnischen Volkes).


Gänsefleisch
In Kujawien und Pommern kehrt man seit einigen Jahren zur altpolnischen Tradition des Verzehrs von Gänsefleisch zurück. Kein Wunder, denn die Region stellt einen der größten Produzenten dieses leckeren und unterschätzen Fleisches dar. Ein besonders großes Interesse an Gänsefleisch ist am 11. November zum Martinstag bemerkbar. Dieser Tag ist nicht zufällig gewählt. Bereits seit dem 19. Jh. war Gänsezucht saisonal und dauerte von Frühling bis zum späten Herbst an. Das Schlachten wurde vor dem 11. November durchgeführt. Am Martinstag (der hl. Martin von Tours ist der Schutzpatron des Geflügels und insbesondere der Gänse) aß man gebratene Gans, gewöhnlich auf süße Art (mit Obst). Für den Winter wurden dagegen gehacktes, reifendes rohes Fleisch sowie gepökelte und geräucherte Gänsebrüste zubereitet. Diese wurden in die Liste der traditionellen Produkte aufgenommen, die vom Ministerium für Landwirtschaft und Entwicklung ländlicher Gebiete geführt wird.
Gebratene Gans mit Obst, Gänsebrüste, Pastete aus Gänseleber oder auch Blutsuppe sind leckere Gerichte, die man auf dem „Gänsefleischweg“ kosten kann: Restaurant „Weranda” im Hotel Bohema,
Restaurant „1921” im Hotel „Pod Orłem”,
Restaurant „Za Piecem”,
Brauhaus Warzelnia Piwa.

Haben Sie das gewusst?
Polen ist der größte Produzent von Gänsefleisch in Europa, jedoch nur 10% dieses Fleisches wird von Einheimischen verzehrt. Der Rest gelangt hauptsächlich auf die Tische der unmittelbaren Nachbarn Polens im Westen. Die Kołuda-Gans ist die einzige autochthone polnische Geflügelart, die in Kołuda Wielka in der Nähe von Bromberg gezüchtet wird.



Bier aus der lokalen Brauerei

Die Bromberger Tradition des Bierbrauens reicht bis zu den Anfängen der Stadt zurück. Im 14. Jh. stand das Anrecht auf Bierbrauen und -verkauf jedem Bürger und jedem Eigentümer einer Parzelle innerhalb der Stadtmauern zu. Das Bier aus Bromberg wurde in Wirtshäusern von Großpolen bis hin zur Ostsee serviert. Im nächsten Jahrhundert war dieser goldene Trunk wegen seines einzigartigen Geschmacks einer von sechs, die aus Polen exportiert wurden. Die Hochkonjunktur dauerte bis Mitte des 17. Jh. fort. Neben der Burgbrauerei waren noch Brauhäuser bei Gast- und Wirtshäusern in Betrieb. Um die Wende des 19. zum 20. Jh. gab es in Bromberg sogar 13 Brauereien. Das größte Brauhaus, die Brauerei von Juliusz Strelow (Ustronie-Str.) erreichte 1920 das unglaubliche Ergebnis von 1800 Flaschen, die innerhalb einer Stunde gefüllt wurden. Nach dem Krieg wurde das Vermögen des Unternehmens verstaatlicht und seither wurde in diesem Betrieb das berühmte Kujawiak-Bier gebraut. 


Leider ist von der Pracht der ehemaligen Brauereien nicht viel übrig geblieben. Die Bromberger Brautradition wird jedoch seit 2011 vom Regionalen Brauhaus (Poznańska-Str. 8) fortgesetzt, deren Terrassen in das romantische Bromberger Venedig führen. Zur Wahl stehen vier Biersorten, die vor Ort gebraut werden: Pils Wenecki, Koźlak Bydgoski, Kasztelan z Bydgoszczy und Pszeniczne Młyńskie. Koźlak ist ein besonderes, starkes und dunkles Bier nach bayerischer Brauart (Bock), das saisonal, im Winter, gebraut wird. Dieser Trunk, den die Mönche im Mittelalter brauten, sollte ihnen angeblich die lange und asketische Fastenzeit angenehmer gestalten. Der Name Kasztelan z Bydgoszczy (Kastellan aus Bromberg) spielt dagegen auf die erste schriftliche Erwähnung der Stadt an. Kastelanus de Budegac gründete, wenn man den Aufzeichnungen glauben soll, die Siedlung an der Brahe. Im Brauhaus lohnt es sich, nach dem dunklen Honigbier, der Spezialität des Restaurants, zu fragen. Nicht alle vorgenannten Biersorten sind immer erhältlich, denn sie werden in zwei Kesseln gebraut. Beim Biertrinken kann man hier den Blick auf die ganze Mühleninsel genießen oder sich im Innenraum umschauen. Bierkenner werden dies als eine reizende Zeitreise empfinden. Im Hopfensaal befindet sich eine Dauerausstellung zur Geschichte des Bromberger Brauwesens mit vielen Stücken mit Bezug zum Bier und einer beträchtlichen Sammlung von Etiketten.

Die Geschichte des Bromberger Venedigs umfasst nicht nur die Bierproduktion, sondern auch die Produktion von Spirituosen. In der Nähe der Mühleninsel (Czartoryskiego-Str. 2-4) befand sich 1827-1945 der Destillationsbetreib C.A. Franke, der den Bewohnern der Stadt und Region berühmte Schokoladenliköre und Eierlikör lieferte (die Tagesproduktion lag bei 10 000 Litern reinen Spiritus). Warmes Wasser aus dem Rektifikationsverfahren wurde in der Badeanstalt der Firma genutzt.


Die berühmteste Likörfabrik in Bromberg gehörte Karl Leistikow, dem Vater des namhaften Malers, Grafikers und Mitautoren des „Bromberger Jugendstils“ Walter Leistikow. In Karl Leistikows Apotheke an der Ecke der Straßen Gdańska und Śniadeckich versorgte man sich früher mit der „Kujawischen Magen-Essenz“.


Haben Sie das gewusst?
Der Sage nach schloss in den 70er Jahren des 20. Jh. ein humorvoller Mitarbeiter der Brauerei Kujawiak bei einer Renovierung der Anlagen das Bierrohr an die Wasserleitung an. So floss aus den Wasserhähnen der Stadtbewohner Bier statt Wasser. Und zwar einen halben Tag lang. Statt die Panne zu melden, füllten die Bromberger alle greifbaren Gefäße mit dem goldenen Trunk

 

Was hat Bromberg mit Dubrovnik, Stockholm oder Kapstadt gemein? Durch diese Städte verläuft der 18. Meridian der östlichen geografischen Länge. Das Besondere an ihm ist, dass er für die Kartografen bei der Erstellung flacher Karten eine Hilfe darst

...
July 2018
M T W T F S S
25 26 27 28 29 30 1
2 3 4 5 6 7 8
9 10 11 12 13 14 15
16 17 18 19 20 21 22
23 24 25 26 27 28 29
30 31 1 2 3 4 5

Newsletter

e-mail facebook twitterfoursquare instagram BIP

Tourist Information

2 Batorego street

tel. +48 52 340 45 50

bci@visitbydgoszcz.pl