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Bei einem Besuch in Bromberg muss man sich unbedingt ein Foto am monumentalen Sintflut-Brunnen im Kasimirder-Große-Park, unweit des Freiheitsplatzes (Plac Wolności), machen lassen.

Dieser effektvolle Springbrunnen (nach einem Entwurf von Ferdinand Lepcke) wurde an dieser Stelle, im damaligen Garten der Bromberger Regentschaft, 1904 errichtet. Im großen Becken aus rotem Sandstein platzierte der Künstler eine Komposition, die an die biblische Sintflut anspielt. In ihrer Mitte befindet sich eine sechs Meter hohe Gruppe von Gestalten – ein muskulöser Mann mit einer ohnmächtigen Frau auf dem Arm und eine zweite Frau, die tot zu seinen Füßen liegt und auf der ein Kind krabbelt. Beiderseits stehen weitere Skulpturen: die eines Mannes, der mit einer ihn umwindenden Schlange um sein Leben kämpft, sowie ihm gegenüber die einer Bärin mit einem toten Bärchen. Einen einzigartigen Charakter gewann der Springbrunnen auch dank dem ihn umgebenden Bodenbelag. Dieser wurde in der Technik eines mehrfarbigen, dekorativen Mosaiks mit Wellenmotiv erstellt. Lepckes größtes Werk löste Begeisterung aus und war bis 1943 eine der größeren Attraktionen in der Stadt, an der man sich oft fotografieren ließ. Leider wurden die wertvollen Skulpturen eingeschmolzen und für Kriegszwecke genutzt. Dank dem 2004 gegründeten gesellschaftlichen Komitee für den Wiederaufbau des Brunnens wurde das Sintflut-Denkmal mit allen seinen Elementen originalgetreu aus Bronze rekonstruiert und im restaurierten, vom ebenfalls renovierten Mosaik umgebenen Becken platziert. Heute stellt es erneut einen der prächtigsten und herrlichsten Springbrunnen in Polen dar. Am schönsten präsentiert er sich nach Einbruch der Dunkelheit, wenn die farbenreiche Beleuchtung die bildhauerischen Formen zur Geltung bringt.

BROMBERGER KANAL, fot. R.Sawicki wurde 1773-1774 erbaut  und stellt einen Teil des internationalen Wasserweges E 70 dar, welcher die Weichsel und die Oder über ihre Zuflüsse: die Brahe, Netze und Warthe miteinander verbindet. Die Entstehung des Kanals leistete einen Beitrag zur dynamischen Entwicklung der Stadt,

Zeit: ca. 3 Stunden (im Waldpark Myslecinek zusätzlich 2 Stunden)

Die ersten Gärten entstanden in Bromberg an Klöstern sowie am Stadtrand, wo die wohlhabendsten Bürger wohnten. In der Zeit der Teilungen Polens trug der Verschönerungsverein zu Brom

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Die industrielle Besichtigungsroute führt zu einer Begegnung mit früheren Zeiten der wirtschaftlichen Blüte und den Relikten der Straßenwinkel, die in der Stadt den Rhythmus vorgaben und wo das Klappern von Werkzeugen und Brummen von Maschinen ertönt

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